Nach dem Panda Update kommt das Google Pinguin!

Google hat den hauseigenen Suchalgorithmus überarbeitet. Bei dem Update, welches auch als “Pinguin” bekannt ist stand wieder einmal eine Erhöhung der Suchqualität im Vordergrund.

Natürlich sollten in erster Linie nur Seiten mit einem hohem Webspam aufkommen abgestraft werden. Darunter fällt z.B. auch das “Keyword Stuffing“.

Allerdings haben auch einige, von SEOs “überoptimierte” Webseiten, Probleme mit dem Ranking erhalten. Der neue Google Algorithmus stuft in diesen Fällen die Optimierungsversuche als “Webspam” ein.

Wirkliche Details gibt Google natürlich nicht Preis. Also bleibt nur das Auswerten der eigenen Daten. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Auswertung von micrositemasters.com.

Die “Microsite Masters” haben herausgefunden, dass Webseiten bei der die Linkbildung mit vielen “Money-Keywords” (ab etwa 60%) realisiert wurde, also Keywords die direkt den Erwerb eines Produktes oder Leistung umschreiben, stark abgewertet wurden.

Aber auch Webseiten, welche wenige Backlinks von der gleichen Branche oder zum gleichen Thema haben, sollen in der Relevanz stark gefallen sein. Dies bedeutet natürlich nicht, dass man sich in unterschiedlichsten Branchen nicht verlinken sollte. Nur sollte man auch bei den eigenen Links darauf achten, dass eine gewisse Relevanz zum eigenen Inhalt besteht.

Wenn man als Autohersteller nur Backlinks von Seiten mit dem Thema “Abnehmen / Diat” vorweisen kann, so wird man nach dem Penguin Update ein stärkeres Abnehmen der Relevanz feststellen können. :)

Haben Sie selbst Erfahrungen mit den neusten Updates gemacht? Wir freuen uns über einen Austausch.

Suchradar Ausgabe 35 als gratis Download verfügbar

Das bekannte SEO und SEM Magazin bietet in Ausgabe 35 folgende Themen:
Titelthema: “Linkaufbau in der Praxis”:

  • The Good, The Bad and The Ugly: Wie Suchmaschinen “schlechte” Links erkennen
  • Linkbait in der Praxis: Wie hochwirksame Links entstehen
  • SEO für Einsteiger: Linkaufbau in der Praxis
  • Linkaufbau mit Beziehung: Warum man Linktausch persönlich nehmen sollte

Außerdem:

  • Lokale Suche: Google-Places-Integrationen, Code Venice und die Lokalisierung des Webs
  • Interview mit Mike Blumenthal
  • AdWords-Platzhalter: Dynamische Anzeigen für Anfänger und Fortgeschrittene
  • Facebook Anzeigen Teil 2: Anzeigen testen und optimieren
  • In aller Kürze: Neue Empfehlungen für die Paginierung
  • Brandbidding und Recht: Neue Urteile in Deutschland
  • Tool-Vorstellung: SEOTools für Excel
  • Kurz getestet: strucr.com
  • Meine Meinung: On-Page-Kreativität ist King

Den Download gibt es hier. Viel Spaß beim lesen!

Social Media: Verhaltensänderung bei aktiver Nutzung

Die Betreiber von AssistedLivingToday haben eine sehr interessante Infografik zum Thema erstellt und dabei unterschiedliche Studien zum Thema Social Media einfließen lassen.

Zunächst einige Erläuterungen zur Infografik, welche sich am Ende des Artikels in voller Größe anzeigen lässt.

  • Social Media Nutzung soll Einfluss auf unsere Konzentrationsfähigkeiten haben. Vor knapp 10 Jahren lag die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne bei  12 Minuten. Heute soll sich diese auf nur 5 Sekunden reduziert haben.Diese Zahlen haben eine enorme Bedeutung für das Marketing, da Werbung entsprechend angepasst werden sollte. Immer häufiger wird man durch Dienste wie Google+, Twitter, Facebook oder E-Mails bei der täglichen Verarbeitung von Informationen unterbrochen, was ein Grund für die Abnahme der Aufmerksamkeit sein könnte.
  • Die Fähigkeit sich einfache Informationen wie Namen von Verwanten oder Freunden zu merken soll bei Probanden um ca. 25% reduziert sein.
  • Probanden welche 24 Stunden auf Medien aller Art verzichten mussten, zeigten häufig das Auftreten von „Phantomerscheinungen“ wie z.B. das Gefühl einer Mobiltelefon-Vibration. Zusätzlich wurde eine Vielzahl von Probanden hyperaktiv und leicht reizbarer. Die erhöhte Adrenalin Ausschüttung erhöht zudem weiter das Suchtpotenzial von Social Media.

Es gibt aber nicht nur negative Effekte auf die Nutzer:

  • So hat sich die Fähigkeit Entscheidungen zu treffen und dabei Probleme zu lösen bei den Probanden stark verbessert.
  • Stresshormone sollen bei aktiver Nutzung von Twitter tendenziell niedriger sein.
  • Die Oxytocin Ausschüttung, welche Verbundenheit z.B. zu Freunden oder Familie bewirkt steigt tendenziell bei der Nutzung von Sozialen Medien.

Natürlich sollte man aus den Ergebnissen der bisherigen Studien noch keine allgemeingültigen Aussagen schließen. Ein Trend lässt sich allerdings abzeichnen.

Die Infografik in vollständiger Größe, finden Sie hier.

Die Feiertage sind vorüber …

… und wir kommen zurück in unsere Büros. Der Kaffeegeruch liegt bereits in der Luft – die Arbeit kann beginnen!

Unsere News-Feeds quellen über und das bedeutet in der Regel, es gibt wieder einiges neues zu berichten. Die nächsten Tage werden wir daher wieder wie gewohnt verstärkt, aktuell und zeitnah über Neuigkeit berichten.

Vorab eine Empfehlung an Artikeln, welche sicherlich für den einen oder anderen lesenswert sind:

Und hier noch etwas leichtere Kost für die Mittagspause :)

Google kühlt ein Rechenzentrum mit Toilettenwasser

Das Rechenzentren eine Menge an Strom verbrauchen und im Betrieb Wärme erzeugen ist kein Geheimnis. Um Kosten zu sparen versuchen Betreiber von Rechenzentren eine möglichst effiziente Kühlung einzusetzen, denn die Wärme muss unbedingt abgeführt werden.

In einem Rechenzentrum von Google, in Douglasville (Georgia) wird neuerdings auf das herkömmliche Trinkwasser zur Kühlung verzichtet. Stattdessen wird das angelieferte Abwasser der örtlichen Wasseraufbereitungsanlage genutzt. Das bedeutet konkret: “Wenn ein Einwohner aus Douglasville die Toilettenspülung nutzt oder duschen geht, hilft dies beim Kühlen der Rechenzentren” so Joe Kava, Mitarbeiter bei Google.

Google möchte sich durch diese Umstellung mehr um Nachhaltigkeit sorgen und spart gleichzeitig bei den Wasserkosten. Wir denken das sich dieser Beitrag wunderbar eignet um unsere Kategorie “Netzfunde” zu füllen :)

Google verschlüsselt Suchanfragen weltweit

Suchanfragen werden seit einiger Zeit für eingeloggte Benutzer auf Google.com via SSL verschlüsselt übertragen. In Rahmen von „Search, plus your World“ wird diese Verschlüsselung nun auch weltweit eingeführt. Denn personalisierte Ergebnisse erfordern entsprechende Datensicherheit, vor allem bei uns in Deutschland. Nicht nur für Unternehmen dürfte dieser gehobene Sicherheitsaspekt eine Rolle spielen.

Nicht eingeloggte Benutzer greifen weiterhin unverschlüsselt auf die Suchmaschine zu. Ob sich dies für diese Gruppe ebenfalls ändern wird ist noch nicht bekannt.

Quelle: iX

Suchradar Ausgabe 34 ist da – Gratis PDF

Titelthema des kostenlosen SEO-Magazins ist dieses Mal “SEO-Tools für Social Media” mit folgendem Inhalt:

  • Im Test: SISTRIX Toolbox und Searchmetrics Essentials
  • Shop Corner: Soziale Lerneffekte für Shop-Betreiber
  • AdWords Produktanzeigen: Wenig Aufwand, wenig Kontrolle
  • Facebook Anzeigen – Teil 1: Die ersten Schritte
  • Fremde Marken: Markennennung in den Meta Tags
  • Authorship-Markup: Outing für Autoren
  • LinkResearchTools: Das Linkaufbau-Werkzeug im Test
  • SEO für Einsteiger: Inhalte sperren und löschen
  • Internationale Websites: „Hreflang“ gegen die Verwechslungsgefahr
  • SEO in Action: Eigene Frageportale aufbauen
  • Meine Meinung: Linkaufbau beginnt beim Website-Konzept

Wen die Werbung nicht stört und auch wenn es für SEO-Profis oft nicht so viel neues gibt, so gibt es doch manchmal den ein oder anderen lesenswerten Tipp im Suchradar Magazin. Das Ganze ist zudem sehr nett aufgebaut und lässt sich wunderbar als PDF auf einem Tablet lesen.

Den Download gibt es hier.

Google stellt kostenpflichtige Link-Verzeichnisse, gekauften Links gleich

Uns wurden in letzter Zeit vermehrt Fragen zu kostenpflichtigen Link-Katalogen oder auch Link-Verzeichnissen gestellt und ob diese wirklich das Ranking nachhaltig, positiv beeinflussen können.

Diese Verzeichnisse sind meistens branchenspezifisch ausgerichtet und enthalten zu den jeweiligen Themen häufig, viele kontextbezogene Keywords und Verlinkungen.

Die Betreiber der Link-Verzeichnisse werben besonders gern mit bereits gelisteten Konkurrenten. Es wird suggeriert, dass diese einen Vorteil durch ihren Eintrag bei der Platzierung von Suchmaschinen erhalten würden. Man könne aber für eine gewisse Gebühr ebenfalls einen Eintrag erhalten, welcher das eigene Ranking verbessern würde.

Falls keine direkten (z.B. regionale) Konkurrenten vorhanden sind, wird gerne argumentiert, dass durch die Verlinkung mit anderen Webseiten der gleichen Branche, das Ranking ebenfalls verbessert werden kann. Zusätzlich besitzen einige Verzeichnisse einen scheinbar hohen PageRank, welcher nicht selten von Expired Domains stammt.

Die Anbieter sind häufig hartnäckig und versuchen durch Verunsicherung Erfolge zu erzielen.

Google stellt in diesem Zusammenhang jedoch ausdrücklich klar, dass eben solche Link-Verzeichnisse vom Google Algorithmus immer besser erkannt werden sollen und Verstöße entsprechend ab gestraft werden.

Es geht Google nicht darum, dass die Anbieter die Einträge kostenpflichtig anbieten.

Das Problem ist eher, dass die Verzeichnisse häufig, kaum einer redaktionellen Überprüfung unterliegen und die Inhalte für den Kunden oft außer Werbung keinen weiteren Mehrwert bieten.

Gerade gegen schnell aufgesetzte „Fertigportale“ will Google vermehrt vorgehen.

Man sollte also bevor man eine Investition tätigt genau abwägen, ob das Verzeichnis schon länger anerkannt ist und das es sich nicht um willkürliche Verlinkungen handelt, die aus reiner Profitgier geschaltet werden.

Bei hohem PageRank sollte man überprüfen ob es sich um eine Expired Domain handeln könnte. Generell gilt, dass die Eintragung bei solchen Diensten in keinem Fall einem professionellen Linkaufbau gleichzusetzen ist.

Matt Cutts vom Google Webmaster Team geht in diesem Video auf kostenpflichtige Verzeichnisse ein:

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